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Video Analyse oder Sensoren? Finden Sie die beste Technologie zur Personenzählung für Ihr Unternehmen

Möchten Sie Ihr Unternehmen durch den Einsatz einer Lösung zur Personenzählung voranbringen, fühlen sich aber von der Auswahl überfordert? Da sowohl die Video Analyse als auch sensorbasierte Technologien jeweils unterschiedliche Vorteile bieten, kann die Wahl des richtigen Systems eine echte Herausforderung sein.

Veröffentlicht

May 26, 2026

Videobasierte KI im Vergleich zu sensorgestützter

Eckdaten

  • Die Technologien für Personenzählung reichen von Infrarot- oder Thermalsensoren, über spezielle 3D- oder LiDAR-Sensoren, WLAN- und Bluetooth-Technologie zu Video Analyse.
  • Bei der Wahl der passenden Technologie sollten Kriterien wie Genauigkeit, Skalierbarkeit, Wartungsaufwand und zu erwartender Datenoutput und Analysen einbezogen werden.
  • Die Technologien variieren in Kosteneffizienz, Genauigkeit, Datenschutz und Umfang der Anwendungsfälle stark.
  • Im direkten Vergleich schneidet Video Analyse am besten ab. Bei der Entscheidung sollte aber der Einzelfall genau betrachtet werden.

Warum ist Personenzählung relevant?

Das Verständnis von Besucherströmen ist entscheidend für das Geschäftswachstum im Einzelhandel, in Einkaufszentren, an Flughäfen, an Knotenpunkten des öffentlichen Nahverkehrs und in allen Betrieben mit hoher Besucherfrequenz. Eine präzise Personenzählung ermöglicht es Unternehmen, Betriebsabläufe zu optimieren, das Kundenerlebnis zu verbessern und die Sicherheit zu erhöhen. Während sensorbasierte Systeme die manuelle Zählung abgelöst haben, hat der Aufstieg der künstlichen Intelligenz die Personenzählung durch videobasierte Lösungen weiter vorangetrieben, da sie eine höhere Genauigkeit und tiefere Einblicke bieten.

Bei der Vielzahl an verfügbaren Systemen und Anbietern kann die Wahl der richtigen Lösung zur Personenzählung eine Herausforderung sein.

Lesen Sie weiter, um die Stärken und Grenzen der verschiedenen Technologien zur Personenzählung kennenzulernen und herauszufinden, welche Lösung am besten zu Ihren geschäftlichen Anforderungen passt.

Welche Technologien zur Personenzählung gibt es?

Sensoren

Zu den hardwareabhängigen Technologien für die Personenzählung gehören Infrarot- und Thermalsensoren, die Menschen erfassen und zählen, wenn sie einen bestimmten Bereich passieren. Diese Systeme werden häufig in Eingangsbereichen, Korridoren und öffentlichen Räumen eingesetzt, in denen der Datenschutz eine Rolle spielt. Diese Sensoren sind kostengünstig und einfach zu installieren, versagen jedoch bei Menschenmengen vollständig, können die Richtung des Personenstroms nicht ohne Weiteres bestimmen und liefern keinerlei Kontextdaten. Sie eignen sich gut für absolute Privatsphäre, da keine Bilder erfasst werden, und kleine Räume wie Toiletten oder Besprechungszimmer. Allerdings sind insbesondere Thermalsensoren teuer in der Skalierung, erfordern dedizierte Hardware und stoßen in Umgebungen mit schwankenden Umgebungstemperaturen an ihre Grenzen.

Ein Standard im Einzelhandel für die sensorbasierte Personenzählung sind spezialisierte 3D-Time-of-Flight-Sensoren (ToF) oder LiDAR-Systeme. Diese Sensoren senden Lichtimpulse aus, um Entfernungen zu messen, und erstellen so ein hochpräzises 3D-Tiefenmodell von sich bewegenden Objekten. Sie bieten eine hohe Genauigkeit und sind von Natur aus datenschutzkonform, da sie kein RGB-Video aufzeichnen. Die Hardware ist jedoch extrem teuer und erfordert eine komplexe, spezialisierte Installation. Es ist schwierig, solche Systeme über eine gesamte Stadt oder ein riesiges Flughafenterminal hinweg zu skalieren.

WLAN und Bluetooth

Die Personenzählung per WLAN oder Bluetooth pingt die eindeutigen MAC-Adressen von Smartphones in der Nähe an, um das Besucheraufkommen, die Verweildauer und die Laufwege zu schätzen. Dies eignet sich hervorragend zur Nachverfolgung weitläufiger Kundenlaufwege, ist jedoch für die exakte Zählung einzelner Personen ungenau. Viele moderne Smartphones verwenden aus Datenschutzgründen zufällige MAC-Adressen; zudem tragen Menschen oft mehrere Geräte, oder gar keines, bei sich, und es lässt sich nicht zwischen einem menschlichen Fahrgast und einem Gerät unterscheiden, das in einem geparkten Auto zurückgelassen wurde.

Diese Technologie wird am häufigsten in weitläufigen Bereichen wie großen Einkaufszentren, Flughäfen, Freizeitparks oder bei Stadtfesten eingesetzt, um makroskopische Besucherströme, Laufwege und die durchschnittliche Verweildauer in bestimmten Zonen anonymisiert zu analysieren.

Video Analyse

Die KI-gestützte Personenzählung nutzt Computer Vision und maschinelles Lernen, um das Videomaterial von Sicherheitskameras zu analysieren. Das System erkennt, verfolgt und zählt Personen in Echtzeit und liefert weit mehr als nur Trends zum Fußgängerverkehr – wie etwa Verweildauer, Demografie der Besucher, Laufweganalysen und Einblicke in das Warteschlangenmanagement. Da die vorhandene Kamerainfrastruktur genutzt wird, ist die Video Analyse mit einer geringen Investitionshürde verbunden. Zum Thema Datenschutz: Viele Videoanalysesoftwares, wie Isarsoft Perception, sind von Grund auf datenschutzkonform. Eine automatische Anonymisierung von Gesichtern und personenbezogenen Daten erfolgt in der Sekunde, in der das Videomaterial entsteht.

Die Anwendungsgebiete sind vielfältig und prinzipiell überall dort möglich, wo Sicherheitskameras zum Einsatz kommen. Das reicht vom kleinen Einzelhandelsgeschäft über Flughafenterminals zum Einsatz in Fahrzeugen und Verkehrsüberwachung für ganze Städte.

Kriterien bei der Auswahl einer Lösung zur Personenzählung

Genauigkeit

Die Genauigkeit von Systemen zur Personenzählung bezieht sich darauf, wie präzise sie Personen erfassen. Dies kann je nach verwendeter Technologie stark variieren. Um eine fundierte Entscheidung zu treffen, ist es wichtig zu verstehen, wie KI-basierte, spezialisierte 3D- und einfache Sensorsysteme funktionieren.

  • Infrarot- oder Thermalsysteme:
    Diese traditionellen Systeme verlassen sich in der Regel auf einfache Lichtschranken oder Wärmeerkennung, um Bewegungen zu registrieren. Während sie in kleinen, kontrollierten Räumen zuverlässige Ein- und Ausgangsdaten liefern können, stoßen sie in überfüllten Umgebungen, in denen Menschen dicht beieinander gehen oder sich unvorhersehbar bewegen, an ihre Grenzen. Da ihnen der visuelle oder räumliche Tiefenkontext fehlt, wird eine dichte Personengruppe oft als ein einziger Körper registriert, was in Bereichen mit hohem Publikumsverkehr zu erheblichen Unterzählungen führt.
  • LiDAR & spezialisierte 3D-Sensoren:
    Diese Technologien senden physische Licht- oder Laserimpulse aus, um ein hochdetailliertes 3D-Tiefenmodell der Umgebung zu erstellen. Da sie exakte räumliche Abstände messen, bieten sie eine außergewöhnliche Genauigkeit und eignen sich hervorragend zur Bestimmung präziser physischer Koordinaten – selbst bei völliger Dunkelheit. Um diese Genauigkeit zu erreichen, ist jedoch eine strikte, akribische physische Kalibrierung erforderlich. Wenn das schmale Sichtfeld des Sensors auch nur leicht falsch ausgerichtet oder durch architektonische Elemente verdeckt ist, sinkt die räumliche Präzision erheblich.
  • KI-basierte Video Analyse:
    Diese Systeme nutzen fortschrittliche Bilderkennung, um zwischen Menschen und Objekten zu unterscheiden. Dadurch werden Fehler reduziert, die durch Faktoren wie Schatten, Reflexionen oder sich gegenseitig verdeckende Personen entstehen. Dies macht sie hocheffektiv in dynamischen Umgebungen wie Einzelhandelsgeschäften, Verkehrsknotenpunkten und Museen, in denen der Fußgängerverkehr unvorhersehbar und dicht ist. Darüber hinaus meistert moderne KI Verdeckungen (Okklusionen – wenn Menschen sich gegenseitig die Sicht nehmen), indem sie Laufwege kontinuierlich verfolgt und "Late Count"-Algorithmen (nachträgliche Zählung) nutzt, um auch in dichten Menschenmengen maximale Genauigkeit zu gewährleisten.

Einblicke in das Crowdcounting

Skalierbarkeit

Die Skalierbarkeit gibt an, wie leicht eine Technologie mit einem Unternehmen mitwachsen und sich an verschiedene Umgebungen anpassen kann. Eine zukunftssichere Lösung, die sich im Laufe der Zeit verbessert, ist unerlässlich für Betreiber, die mit Wachstum rechnen, mehrere Standorte verwalten oder dynamisch auf schwankende Besucherzahlen reagieren müssen.

  • Infrarot- oder Thermalsysteme:
    Diese Systeme hängen vollständig von dedizierter Hardware an jedem einzelnen Ein- und Ausgang ab. Eine Skalierung erfordert den Kauf, die Verkabelung und die physische Montage neuer Sensoren in Türrahmen oder Decken. Da diese Sensoren als isolierte Datensilos arbeiten, führt die Verwaltung eines wachsenden Netzwerks aus Hunderten separater Einheiten an mehreren Standorten zu erheblicher Komplexität im Backend und hohen Hardware-Gemeinkosten, was eine sehr geringe langfristige strukturelle Flexibilität bietet.
  • LiDAR & spezialisierte 3D-Sensoren:
    Obwohl sie in ihren lokalen Einsatzzonen hochpräzise sind, stellt die Skalierung einer 3D-Laserinfrastruktur einen massiven Engpass dar. Jeder neue Eingang, Bahnsteig oder Korridor erfordert den Kauf teurer, spezialisierter Hardwareeinheiten. Da LiDAR eine akribische räumliche Kalibrierung erfordert, sind für den Ausbau des Systems spezialisierte Techniker vor Ort für die Installation und Ausrichtung nötig. Für riesige Flughafenterminals, ganze Verkehrsnetze oder Einzelhandelsketten mit vielen Filialen machen die kumulierten Investitionskosten (CAPEX) und die Installationskomplexität eine flächendeckende Skalierung schwer umsetzbar.
  • KI-basierte VIdeo Analyse
    Die KI-gestützte Personenzählung bietet eine unübertroffene Skalierbarkeit, da sich der Aufwand von der Hardware auf die Software verlagert. Durch die direkte Integration in bestehende Sicherheitskameranetzwerke über IP erfordert die Erweiterung der Abdeckung nur eine Software-Aktivierung auf zusätzlichen Kameras. Dies macht den gesamten Expansionsprozess nahtlos, schnell und hochgradig kosteneffizient, ohne langwierige Hardware-Beschaffungszyklen auszulösen. Da diese Lösungen zudem auf maschinellem Lernen basieren, passen sich die Algorithmen im Laufe der Zeit kontinuierlich an und verfeinern ihre Präzision, was mit zunehmender Datenmenge tiefere betriebliche Einblicke ermöglicht.

Wartung

Die laufende Wartung ist ein Schlüsselfaktor bei der Auswahl eines Personenzählsystems. Obwohl dies weitgehend vom Anbieter und dem Grad des Kundensupports abhängt, unterscheiden sich die allgemeinen Wartungsanforderungen zwischen Video Analyse, 3D-Laser- und traditionellen Sensorlösungen erheblich. Die Wahl eines Systems mit minimalem Wartungsaufwand reduziert Betriebsunterbrechungen und stellt eine kontinuierliche Zuverlässigkeit sicher, was für die langfristige Effizienz entscheidend ist.

  • Infrarot- oder Thermalsysteme:
    Traditionelle Hardwaresensoren erfordern regelmäßige manuelle Eingriffe. Physische Komponenten wie Infrarotlinsen oder Thermogitter sind sehr anfällig für Verschleiß, Schmutzansammlungen und Hardware-Verschlechterung im Laufe der Zeit. Um die Genauigkeit aufrechterhalten zu können, sind häufige Reinigungen vor Ort und manuelle Rekalibrierungen erforderlich. Über den Lebenszyklus des Systems hinweg kann die Notwendigkeit physischer Hardware-Austausche zu höheren langfristigen Wartungskosten und längeren Ausfallzeiten im Vergleich zu softwaregesteuerten Alternativen führen.
  • LiDAR & spezialisierte 3D-Sensoren:
    Obwohl diese Premium-Sensoren weniger bewegliche Teile als ältere Hardware enthalten, erfordern sie eine regelmäßige physische Reinigung und präzise Rekalibrierung. Da sie auf aktiven Lichtimpulsen basieren, können Umweltfaktoren wie starker Staub, Linsenverschmierungen oder geringfügige physische Verschiebungen in der Gebäudestruktur das 3D-Tiefenmodell verzerren. Die Behebung dieser Ausrichtungsprobleme erfordert spezialisierten technischen Support vor Ort, was die langfristigen Wartungskosten erhöhen und zu geplanten Betriebsunterbrechungen führen kann.
  • KI-basierte Video Analyse:
    KI-basierte Systeme erhalten Software-Updates, Sicherheitspatches und Algorithmus-Verbesserungen in der Regel aus der Ferne, wodurch physische Anpassungen oder Wartungsarbeiten vor Ort entfallen. Da die Logik vollständig softwaredefiniert ist, können die Funktionen des Systems über ein zentrales Dashboard erweitert oder rekalibriert werden. Dies macht die langfristige Wartung außergewöhnlich komfortabel, kalkulierbar und praktisch störungsfrei für den täglichen Geschäfts- oder Transitbetrieb.

Daten & Einblicke

Die Tiefe der Einblicke, die eine Personenzähltechnologie liefert, unterscheidet sich je nach verwendeter Architektur grundlegend. Für Unternehmen, die Planungsunsicherheiten abbauen, Personalengpässe überbrücken und das Kunden- oder Fahrgasterlebnis verbessern möchten, ist der Zugriff auf detaillierte Analysen der Schlüssel zu fundierten, datengestützten Entscheidungen.

  • Infrarot- oder Thermalsysteme:
    Obwohl sie für die Erfassung von Basis-Ein- und Ausgangszahlen effektiv sind, ist der Umfang traditioneller Sensoren stark begrenzt. Sie liefern in erster Linie rohe Besucherzahlen ohne zusätzlichen Kontext oder Verhaltens-Metadaten. Dadurch eignen sie sich lediglich für die einfache Verfolgung von Besucherzahlen an einer einzelnen Tür, nicht aber für eine tiefgehende Verhaltenserkennung oder Personenflussoptimierung.
  • LiDAR & spezialisierte 3D-Sensoren:
    3D-Laser sind sehr effektiv bei der Verfolgung präziser räumlicher Positionierungen und Bewegungslinien innerhalb ihres exakten Sichtfelds. Dies macht sie wertvoll für das lokale Warteschlangenmanagement oder die Überwachung spezifischer Zonenbelegungsschwellen. Es fehlt ihnen jedoch die visuelle Fähigkeit, Objekte über ihre physischen Dimensionen hinaus zu klassifizieren. Sie können nicht zwischen verschiedenen Zielgruppen unterscheiden oder bestimmte Objektkategorien erkennen, was ihre Anwendung strikt auf die physische räumliche Verfolgung beschränkt.
  • KI-basierte Video Analyse:
    Video Analyse bietet weit mehr als nur einfache Zählungen – sie liefert umfassende räumliche Intelligenz. Durch das Extrahieren nicht-biometrischer Metadaten aus Videoströmen bietet sie fortschrittliche Analysen wie Heatmaps, Warteschlangenüberwachung, Verweildauern und multimodale Verkehrsverfolgung, z. B. die Unterscheidung zwischen einem Fahrgast, einem Rollstuhl oder einem Gepäckstück. Diese Erkenntnisse helfen Betriebsleitern, Layouts zu optimieren, den Personaleinsatz an die tatsächliche Kundenfrequenz anzupassen und die Infrastrukturplanung zu verfeinern. Die resultierenden Daten sind in der Regel über interaktive Dashboards zugänglich oder werden über APIs nahtlos in bestehende VMS- und Business-Intelligence-Tools für die Entscheidungsfindung in Echtzeit eingespeist.

Technologien im direkten Vergleich

Obwohl sowohl Video Analyse als auch sensorbasierte Technologien zur Personenzählung demselben grundlegenden Zweck dienen, unterscheiden sie sich in der Art und Weise, wie sie Daten erfassen und verarbeiten. Um zu bestimmen, welche Lösung für eine bestimmte Umgebung am besten geeignet ist, ist es wichtig, ihre Schlüsselmerkmale zu vergleichen.

Kategorie Manuelle Klicker Infrarotsensoren Thermalsensoren LiDAR / ToF-Sensoren WLAN-Tracking Bluetooth KI Video Analyse
Erkennungsmethode Menschliche Beobachtung und physische Zählung. Unterbrechung horizontaler Lichtstrahlen. Erfasst Wärmesignaturen des menschlichen Körpers. Sendet Lichtimpulse zur Erfassung von 3D-Abstand/-Tiefe. Pingt eindeutige MAC-Adressen von Smartphones an. Näherungsverfolgung über Bluetooth-Beacons. Deep-Learning-Algorithmen verarbeiten Videobilder.
Neue Hardware erforderlich? Nein, nur einfache Handzähler. Ja, Sensoren an den Eingängen montiert. Ja, an der Decke montierte Thermogitter. Ja, teure, spezialisierte Lasersensoren. Ja, erfordert ein dichtes Netz spezialisierter Router. Ja, erfordert physische Beacon-Infrastruktur. Nein, transformiert bestehende Sicherheitskameras.
Kontextbewusstsein Mittel; Menschen erkennen Kontext wie Gepäck oder Notsituationen leicht, aber menschliche Fehler sind wahrscheinlich. Keines; kann eine Person nicht von einem Einkaufswagen unterscheiden. Gering; erkennt, dass es ein Körper ist, bietet aber keine weiteren Details. Mittel; erkennt physische Formen und die räumliche Position. Gering; verfolgt ein Gerät, keine menschliche Handlung oder Absicht. Gering; abhängig von Nutzer-Apps / aktivem Bluetooth. Hoch; erkennt Wege, Geschwindigkeit, Objektklassen und Absichten.
Genauigkeit Gering; hohes Risiko für menschliche Ermüdung und manuelle Zählfehler. Gering; versagt in Menschenmengen durch Überlappung/Maskierung. Mittel; stößt an Grenzen, wenn die Umgebungstemperatur der Körpertemperatur gleicht. Sehr hoch; exzellente Präzision im lokalisierten 3D-Raum. Sehr gering; Geräte-Randomisierung und Personen, die mehrere Geräte tragen. Gering; Opt-in-Verzerrung – erfasst nur eine Teilmenge einer Menschenmenge. Hoch; fortschrittliche Verdeckungs- und nachträgliche Zählung.
Kosteneffizienz Gering; extrem hohe operative Personalkosten. Mittel; günstige Anschaffungskosten, aber stark begrenzter Nutzen. Gering; hohe Hardwarekosten für einen reinen Single-Use-Sensor. Gering; sehr hohe Investitionskosten (CAPEX) für spezialisierte Hardware und Kalibrierung. Mittel; nutzt das Unternehmensnetzwerk, erfordert aber eine Feinabstimmung. Mittel; Beacons sind günstig, es werden jedoch dedizierte Apps benötigt. Hoch; nutzt bereits bestehende Kameras.
Anwendungsfälle Nur einfache Personenzählung. Nur einfache Personenzählung. Personenzählung + einfache Belegung und grobe Verweilzonen. Personenzählung + räumliche Warteschlangenüberwachung. Personenzählung + Kundenlaufwege und weiträumige Verweildauern. Personenzählung + Proximity-Marketing, Interaktionen mit Kundenbindungs-Apps. Personenzählung + Laufweganalysen, Verkehrsfluss, Demografie, Quelle-Ziel-Beziehung, Sicherheitsalarme, Objekterkennung und viele mehr.
Datenschutz 100% konform. 100% konform. Hoch; niedrig aufgelöste Wärmebilder schützen die individuelle Identität. Hoch; anonymisierte 3D-Punktwolken standardmäßig. Gering; hohes Risiko; verfolgt eindeutige MAC-/Gerätekennungen. Gering; erfordert die explizite Benutzereinwilligung / Opt-in-Anwendungen. Hoch; Automatische Anonymisierung und Verpixelung, lokale Verarbeitung ohne Internet, keine Videospeicherung.
Skalierbarkeit Gering; erfordert 1 physische Person pro Standort. Gering; strikt auf einzelne Türen/Engpässe beschränkt. Mittel; Hardware-Beschaffungskosten begrenzen eine breite Bereitstellung. Gering; kostenintensiv für die Skalierung großer Infrastrukturen. Hoch; deckt große bauliche Makro-Zonen problemlos ab. Mittel; erfordert umfangreiche physische Mesh-Setups. Hoch; unbegrenzte Skalierung über Edge-, Server- oder Cloud-Infrastrukturen.
Umweltresistenz Gering; stark beeinflusst durch Wetter, Sichtverhältnisse und Schichtmüdigkeit. Mittel; kann durch physischen Schmutz oder Staub auf der Linse blockiert werden. Gering; versagt komplett, wenn die sommerliche Hitze der Körpertemperatur gleicht. Hoch; funktioniert perfekt in völliger Dunkelheit; leicht beeinflusst durch dichten Nebel/Regen. Hoch; unbeeinflusst von externen Wetter- oder Lichtverhältnissen. Hoch; unbeeinflusst von externen Wetter- oder Lichtverhältnissen. Hoch; funktioniert Tag und Nacht; meistert Restlicht und raues Wetter durch fortschrittliche KI-Modelle.
Flexibilität bei der Bereitstellung Keine; rein manuelle Einschränkung vor Ort. Fest; muss physisch an Eingängen verschraubt werden. Fest; strikte Vorgaben für die Deckenmontagehöhe. Fest; erfordert akribische räumliche Kalibrierung pro Einheit. Netzwerkgebunden; strikt an die physische Platzierung der Router gebunden. Lokal; an physische Beacon-Näherungsnetze gebunden. Maximale Flexibilität; läuft nahtlos auf Edge-Geräten, On-Premise-Servern oder in der Cloud.

Mehr als nur Zählen

Um Planung, Betrieb und Sicherheit zu optimieren, benötigen moderne Unternehmen tiefere Einblicke, als isolierte Hardwaresensoren bei der Personenzählung liefern können. Traditionelle Hardware-Ansätze zwingen Betreiber in einen kontinuierlichen Kreislauf aus hohen Investitionshürden und Infrastruktur-Silos. Jede Erweiterung erfordert neue physische Einheiten, komplexe Installationen und eine unabhängige Datenpflege.

Durch den Paradigmenwechsel von starrer Hardware hin zu einem softwaredefinierten Ökosystem verwandelt Isarsoft Perception bestehende Sicherheitskameras in ein intelligentes Netzwerk. Dies macht teure Neuinvestitionen in Hardware überflüssig und liefert gleichzeitig eine außergewöhnliche Datengenauigkeit.

Der Einsatz von Analysen in öffentlichen Verkehrsnetzen, Flughäfen oder Einzelhandelsumgebungen erfordert eine strikte Einhaltung von Vorschriften. Anstatt biometrische Details zu erfassen oder sich auf risikoreiche Methoden zur Geräteverfolgung wie MAC-Adressen zu verlassen, basiert das System ausschließlich auf nicht biometrischen Metadaten.

Da die Verarbeitung dynamisch im Arbeitsspeicher des Systems erfolgt, ohne personenbezogene Daten zu speichern, bleibt der Betrieb vollständig DSGVO-konform. Unterstützt durch eine offizielle ISO 27001-Zertifizierung des TÜV Süd garantiert Isarsoft Perception Datenschutz und Informationssicherheit auf allen Betriebsebenen.

Wechseln Sie jetzt vom reinen Kopfzahlen zu tiefen Einblicken in Personenströme und erfahren Sie mehr über die Funktionen von Isarsoft Perception.

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